Best Practice Guide für Deinen eigenen KlickTipp-Mailserver

In diesem Best Practice Guide für Deinen eigenen KlickTipp-Mailserver möchten wir Dich bei der Auswahl der Domain und bei dem Warm-up-Prozess Deines neuen Mailservers unterstützen. Wenn Du den Ratschlägen und Tipps in diesem Guide folgst, wirst Du weiterhin von einer exzellenten Zustellrate profitieren können.

1. Auswahl der Domain für Deinen eigenen KlickTipp-Mailserver

2. Warm-up-Prozess für Deinen KlickTipp-Mailserver


1. Auswahl der Domain für Deinen KlickTipp-Mailserver

Folgende Punkte solltest Du bei der Auswahl der Domain für Deinen Mailserver beachten:

  • Die Domaine ist der Teil nach dem www Deiner Homepage: ihre-domain.de
  • Für den Mailserver solltest Du eine Domain wählen, über die im optimalen Fall bereits Dein „normaler“ E-Mail-Verkehr läuft. (zB.: hilfe@deine-domain.de)
  • Für Deine Domain sollte eine Webseite (oder Weiterleitung auf eine Webseite) existieren.
  • Deine Domain/Webseite darf nicht im Zusammenhang mit nicht jugendfreien Inhalten (Gewalt, Porno etc.) stehen und nichts mit verschreibungspflichtigen Medikamenten, Pillen etc. zu tun haben. Wenn es bei Deiner Domain/Webseite um die Bereiche Spielen, Casinos etc. geht, darfst Du diese ebenfalls nicht verwenden.
  • Deine Domain darf auf keiner Blacklist gelistet sein. → Blacklistcheck
  • Du solltest die Domain (deine-domain.de) für Deinen Mailserver wählen, über die Du auch aus KlickTipp versenden möchten (Versandadresse z.B. info@deine-domain.de). Wenn Du in KlickTipp Versandadressen von verschiedenen Domains verwenden möchtest, solltest Du mehrere Mail-Server eingerichtet haben.
  • Hast Du schon das Formular für die Einrichtung Deines Mailserver ausgefüllt?

Hinweis: Der KlickTipp-Mailserver dient ausschließlich zum Versand von E-Mails aus KlickTipp. Dein „normaler“ E-Mail-Versand und -Empfang läuft weiterhin wie bisher. Das bedeutet, dass sich der Versand über KlickTipp und der Versand über Dein eigenes E-Mail-System (zB.: Dein E-Mail Server, GSuite) gegenseitig nicht beeinflussen. Du kannst  die gewünschte Versand-E-Mail-Adresse auch weiterhin für den E-Mail Verkehr Deines Unternehmens nutzen. (zB.: hilfe@deine-domain.de) → Der KlickTipp-Mailserver wird parallel zu Deinem bestehenden System eingerichtet.

2. Warm-up-Prozess für Deinen KlickTipp-Mailserver

Was ist der Warm-up-Prozess?

Als Warm-up-Prozess bezeichnet man die Aufwärmphase von Deinem Mailservern. Dieser Prozess ist notwendig um Deine Mailserver bei den Internet Service Providern bekannt zu machen und dauerhaft für eine gute Reputation und damit verbundene gute Zustellrate zu sorgen.

Wann muss Dein Mailserver aufgewärmt werden?

  • Wenn Du einen neuen Server bekommst.
  • Wenn Du die Domain Deines Mailservers ändern möchten, buche hier für einmalig 100,00 Euro.
  • Wenn Du 30 Tage (oder länger) über Deinen bestehenden Server keine E-Mails versendet hast.

Wie lange dauert der Warm-up-Prozess?

Der Warm-up-Prozess kann bis zu 30 Tagen dauern. Dies bedeutet, dass Du in den ersten 30 Tagen nach der Einrichtung eines (neuen) Mailservers sehr bedacht mit dem Versand von E-Mails vorgehen solltest und die folgenden Tipps und Schritte des Warm-up-Prozesses zu beachten sind.

Wie sollte der Warm-up-Prozess Deines Mailservers im optimalen Fall aussehen?

Auswahl Ihrer Versandadresse in KlickTipp

Als Versandadresse in KlickTipp solltest Du immer eine E-Mail-Adresse von der Domain wählen, auf die auch Dein KlickTipp-Mailserver eingerichtet wurde. (zB.: hilfe@deine-domain.de)

Beachtung der Öffnungsraten Deiner E-Mails

Die Internet Service Provider messen die Öffnungsraten aller E-Mails die Du versendest. Gerade in der Warm-up-Phase ist eine hohe Öffnungsrate Ihrer E-Mails sehr wichtig. Deswegen solltest Du die E-Mails nur an echte Interessenten senden, die einen Double-Opt-in Prozess durchlaufen haben und von denen Du im optimalen Fall weiß, dass sie die E-Mails öffnen werden.

Du kannst die E-Mails auch an Kontakte senden, die sich erst vor kurzem in ein Anmeldeformular von Dir eingetragen haben und die Eintragung via Double-Opt-in-Prozess bestätigt haben. Bei diesen Kontakten kannst Du davon ausgehen, dass diese ein echtes Interesse haben.

Hinweis: Grundsätzlich solltest Du Kontakte, die über einen längeren Zeitraum keine einzige E-Mail geöffnet haben, löschen oder austragen und keine weiteren E-Mails an diese Kontakte senden. Hier findest Du passende Praxisbeispiele und Kampagnen-Vorlagen:

Interaktion der Empfänger

Die Internet Service Provider messen ebenfalls die Antwortrate auf die gesendeten E-Mails. In der Warm-up-Phase ist eine Interaktion der Empfänger (Antwort auf Deine E-Mails) sehr wichtig. Deswegen solltest Du den Empfänger bitten, auf Deine E-Mails kurz zu antworten. Besonders in den ersten Tagen solltest Du nur an Kontakte versenden, die sehr aktiv sind (später kannst Du dann weniger aktive Kontakte hinzunehmen).

Inhalt der E-Mails

Um Dich bei Deinem E-Mail Marketing bestmöglich zu unterstützen, wird Dir vor dem Versand jeder E-Mail automatisch in KlickTipp der Spam-Score angezeigt. Grundsätzlich solltest Du darauf achten, dass der Spam-Score Deiner E-Mails im grünen Bereich liegt. Im Dokument Wie Sie Ihren Spam-Score verringern erfährst Du dazu alle wichtigen Punkte.

Die folgenden Punkte solltest Du beim Erstellen Deiner E-Mails beachten:

  • GROSSBUCHSTABEN BENUTZEN - ABGESEHEN DAVON, DASS ES SO AUSSIEHT, ALS OB SIE DEN EMPFÄNGER ANSCHREIEN, SCHLAGEN SPAM-FILTER SOFORT AUF GROSSBUCHSTABEN IM BETREFF ODER INHALT AN.
  • Ein dringendes Anliegen haben - So verlockend es auch sein mag, vermeidest Du beim Verfassen Deiner E-Mail möglichst Dringlichkeit. Phrasen wie „Jetzt zugreifen“ und „bevor es zu spät ist“ sind in Spam-Mails allgegenwärtig. Außerdem benutze niemals mehr als ein Ausrufungszeichen!!!!!!!!!!
  • Geld oder Kredite erwähnen - Das mag für einige E-Mail-Marketer nicht leicht sein und ist manchmal unvermeidbar, sollte aber trotzdem umgangen werden. Die Worte „Einkommen“, „Geld“, „Bargeld“, „Gratis“, „Kaufen“ und sogar Währungssymbole wie € und $ können die Aufmerksamkeit von Spam-Filtern erregen. Begriffe die mit Krediten und Darlehen in Zusammenhang stehen, lässt Dich schneller auf einer E-Mail Blacklist landen, als Du „schuldenfrei“ sagen kannst.
  • Spam-behaftete Wörter oder Phrasen benutzen - Man sollte nicht vergessen, dass E-Mail-Spam-Filter automatisiert sind und nicht erkennen können, auf welche Weise bestimmte Wörter innerhalb einer E-Mail verwendet werden. Spam-typische Wörter und werbliche Phrasen wie „Marketing“, „Angebot“, „garantiert“ und „Hier klicken“ sollten möglichst wenig benutzt werden.
  • Anti-Spam bei KlickTipp: „Wir handeln nicht erst dann, wenn Beschwerden kommen. Wir beugen wirksam vor.“
  • Laut Anti-Spam Policy immer zu vermeiden:
    • Alles, was im Zusammenhang mit nicht jugendfreien Inhalten steht.
    • Alles, was mit verschreibungspflichtigen Medikamenten, Pillen etc. zu tun hat.
    • Alle Themen im Bereich Spielen, Casinos etc.

Empfohlenes Versandvolumen im ersten Monat

Es ist sehr wichtig, dass Du mit einem geringen Versandvolumen von 50 E-Mails/Tag beginnen und dieses täglich um ca. 20% steigern. → Im Anhang findest Du dazu eine übersichtliche Tabelle.

Dabei solltest Du täglich Empfänger von den unterschiedlichsten Providern anschreiben. Also nicht alle @gmail.com-Kontakte an Tag 1, alle @gmx.de-Kontakte an Tag 2 etc.

Generell ist es sehr wichtig, dass Du regelmäßig E-Mails versendest. Du solltest vermeiden, dass Du mehrere Wochen nichts versendest. Ein regelmäßiger E-Mail-Versand sorgt für eine gute Reputation bei den Internet-Service-Providern. Für die eine maximale Wirkung Ihrer Versand- und Werbestrategie, legst Du Dir am Besten einen Redaktionsplan an. So hast Du immer den besten Überblick.

Die E-Mail Service Provider bewerten das Versandvolumen im Vergleich eines durchschnittlichen natürlichen Wachstums eines neuen E-Mail-Servers.

Das bedeutet, wenn Du jetzt gerade ein neues Business startest und die Kontakte über Deine Landingpage DSGVO-konform generierst, dann brauchst Du nichts weiter beachten.

Falls Deine Kontakte aus einem anderen System zu KlickTipp übertragen werden, dann solltest Du das oben beschriebene natürliche Wachstum im ersten Monat anhand der untenstehenden Liste simulieren.

→ Tipp: Das Versandvolumen kannst Du am einfachsten mit Hilfe dieses Features über die „Warte“-Aktion im Marketing Cockpit regulieren.

Tabelle Versandvolumen für den ersten Monat pro Server

Tabelle Versandvolumen für den ersten Monat pro Server

Gratulation!

Jetzt bist Du topfit bezüglich Deines neuen KlickTipp-Mailservers!

Hier geht es zur Einrichtung.

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