Warte-Aktion: E-Mail zu einer festen Uhrzeit versenden

In diesem Video lernen Sie, worauf sie achten sollten, wenn Sie eine Kampagne im Marketing Cockpit zu einer festen Uhrzeit versenden möchten.

Sie planen z. B. den Versand ihrer ersten Content-E-Mail einen Tag nach Eintragung in das Anmeldeformular um 10 Uhr.

Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  • Erstellen Sie eine Kampagne mit einer passenden Startbedingung.
  • Versenden Sie ggf. eine Willkommens-E-Mail direkt nach der Eintragung.
  • Fügen Sie eine „Wenn… dann…“-Aktion ein. Diese prüft, ob die Anmeldung vor oder nach 10 Uhr am selben Tag stattgefunden hat.
  • Konfigurieren Sie die Aktion mit der Bedingung „Datum / Zeit“ aus dem Drop-down-Menü.
  • Wählen Sie danach die Option „ist die aktuelle Zeit vor der Uhrzeit “ aus. Tragen Sie die Uhrzeit „10 Uhr“ ein.
  • Fügen Sie im JA-Zweig eine „Warte...“-Aktion hinzu.

Die darauf folgende E-Mail soll einen Tag später um 10 Uhr versendet werden. Stellen Sie die Aktion entsprechend ein:

  • Unter Verzögerung wählen Sie „+ 1 Tag“ und unten in der Aktion klicken Sie das Kästchen vor „Soll KlickTipp bis zu einer bestimmten Uhrzeit warten?“ an und stellen die Uhrzeit auf 10 Uhr.
  • Kopieren Sie die „Warte...“-Aktion in den NEIN-Zweig.
  • Stellen Sie die Verzögerung hier auf „+ 0 Tage“. So stellen Sie sicher, dass Ihr Kontakt u. U. nicht fast zwei Tage auf die erste E-Mail wartet, sondern diese innerhalb 24 Stunden oder weniger erhält – auf jeden Fall aber um 10 Uhr.
  • Fügen Sie eine „Gehe zu...“-Aktion im NEIN-Zweig an und leiten Sie diese auf die erste E-Mail im JA-Zweig.
  • Führen Sie den JA-Zweig mit beliebig vielen E-Mails und „Warte…“-Aktionen weiter.

Hinweis: Wenn die E-Mails auch weiterhin mit einem Tag Verzögerung um 10 Uhr versendet werden sollen, konfigurieren Sie die „Warte…“-Aktion nicht mehr mit einer bestimmten Uhrzeit, sondern nur noch mit einer Verzögerung von einem Tag.

Sollte aus irgendeinem Grund die erste E-Mail verspätet, also z. B. um 10 Uhr und eine Minute versendet worden sein, stellen Sie auf diese Weise sicher, dass ein minimaler zeitlicher Verzug nicht dazu führt, dass die folgenden E-Mails erst fast zwei Tage später um 10 Uhr versendet werden.

Wie werden „Warte“-Aktionen abgearbeitet?

Zunächst wird die Wartezeit berechnet, also z.B. +3 Tage. Bei einer zusätzlich verwendeten Uhrzeit wird diese angewendet. Ist die Uhrzeit jedoch aus irgendeinem Grund überschritten, weil sich z. B die ursprüngliche Versandzeit um wenige Minuten verzögert hat, wird ein Tag addiert, bzw. die Uhrzeit am Folgetag genommen. In diesem Fall kann also ein unerwartetes Ergebnis die Folge sein, jedoch die logisch korrekte Abarbeitung des Systems.

Alle Kalenderregeln, die zusätzlich eingesetzt werden, wirken wie ein Filter: Ist der berechnete Tag ungültig, dann werden 24h addiert und erneut geprüft. Man stelle sich einen fiktiven Kalender vor, in dem alle gültigen Tage durch die Regeln markiert sind. KlickTipp sucht einfach nach dem nächsten passenden Tag darin.

Ein konkretes Beispiel:
Heute ist Freitag, die Wartezeit ist auf + 3 Tage eingestellt = Versandtag → Montag.
Nun folgt eine Regel: Nur Di bis Do darf versendet werden, also ist Montag ungültig. Neuer Check: → Dienstag. Ist das z. B. ein Feiertag, dann fällt er als Versandtag weg, also wird Mittwoch versendet. Für den Fall, dass nur Di und Do erlaubt ist, fällt auch der Mittwoch als Versandtag weg und es wird der Donnerstag geprüft. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob erst nach Feiertag oder erst nach Wochentag gefiltert wird.

KlickTipp testet jeden Tag unter Einbeziehung der Regeln und rechnet, wenn die Versandbedingung negativ ausfällt 24h weiter. Dann wird erneut auf Basis der Regeln getestet.


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